Schmiech-Brüder 80 Jahre alt

Am 28.04. feiern mit Horst und Peter Schmiech zwei Urgesteine des Unterländer Kanusport ihren 80. Geburtstag. Die beiden Zwillinge waren in von den fünfziger bis in die siebziger Jahre gemeinsam für die damalige Turngemeinde Heilbronn aktiv. Bekannt wurden sie vor allem durch ihre Rennen im Zweierkajak, aber auch im Vierer und in der Staffel stehen zahlreiche Erfolge zu Buche. In der Paradedisziplin über 500 Meter konnten die Gebrüder Schmiech im Laufe der Jahre über 50 Siege einfahren und mehrfach die Titel bei Süddeutschen, Baden-Württembergischen und Württembergischen Meisterschaften erringen. Bei den Deutschen Meisterschaften in Hannover 1961 wurden es gleich zwei Bronzemedaillen. Bei der Unterländer Sportlerwahl im Jahr 1965 kam das Duo auf den 8. Platz.

Aufsehen erregte das Duo auch 1967 als die Heilbronner Stimme am 3. Juli von der Doppelhochzeit in Großgartach berichtete. Am Samstagmorgen noch in den Vorläufen bei den Landesmeisterschaften in Heilbronn im Einsatz heiratete am Nachmittag Horst seine Hilde und Peter seine Christiana in der Lorenzkirche im damaligen Großgartach. Nach überstandenen Feierlichkeiten nahmen die Gebrüder Schmiech am Sonntag dann den Endlauf auf und kamen nach einem knappen Rennen auf den Silberrang.

Nach der Ehrung für die sportlichen Leistungen durch Oberbürgermeister Dr. Hofmann im großen Ratssaal im Januar 1970 wurde es dann berufsbedingt langsam ruhiger. Rennen der Leistungsklasse 2 und der Altersklasse wurden jedoch noch bis 1988 bestritten. Im letzten Rennen übrigens gemeinsam mit ihren Söhnen Alexander und Oliver, die selbst mehrfach Deutscher Meister waren, im Viererkajak der TG Heilbronn.

Mit ihnen und mit dem sechsfachen Unterländer Sportler des Jahres Daniel Schmiech haben sich alle Kinder der Beiden dem Kanusport verschrieben. In dritter Generation kommt mit Julian Schmiech, dem Enkel von Horst, ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent dazu. Die beiden Jubilare nehmen nach wie vor regen Anteil am sportlichen Geschehen in der Kanuszene, wenn auch die eigenen wassersportlichen Ambitionen altersbedingt nicht mehr im Mittelpunkt stehen.

                                                                                                                                                                     O.S.

Horst und Peter Schmiech wurden 80 Jahre alt. Die Kanuabteilung gratuliert herzlich!

Endlich wieder Paddeln: Drachenboot-, Altpaddler- und Wildwassergruppe wieder auf dem Wasser unterwegs

… der Neckar hat uns wieder … die FunTäStiGs 

Wir wurden vermisst.  Nicht nur die Drachenbootpaddler die Hufe scharrend darauf warteten, dass die Inzidenz in Heilbronn sinkt um endlich wieder im Team Sport zu treiben, auch die Spaziergänger und Neckaruferverweiler warteten auf die Freigabe des Drachenbootsports seitens der Stadt Heilbronn.

Endlich kann unser Neccarus wieder über das Wasser gleiten und seine Paddler mit diesem fantastisch Teamsport beglücken. Drachen sind in der chinesischen Mythologie Booten des Glücks. Die Gischt des Drachenbootes schüttet über seinen Reitern und seinen bewundernden Zuschauern  Endorphine aus. Mit einer neuen Fahne starten wir in eine neue Zeit. Das Team muss sich nach so langer Pause erst wieder finden und die beste Gelegenheit diesen Sport auszuprobieren ist jetzt. Nach so langer Abstinenz fangen wir alle wieder von vorne an.

Regatten wird es bis auf weiteres wohl keine geben, was uns die Zeit verschafft in Ruhe aber mit Beharrlichkeit den Gleichklang der Schläge und die Kraft wieder zu finden. So wird Neccarus unser Drache zügig und kraftvoll wieder über seinen schönen Neckar gleiten.  Unser Weg ist das Ziel.

                                                                                                                                                            Elke Simon

Altpaddler mit dem Bike ins Fünfmühlental

Gute Körperkoordination ist beim Paddeln Voraussetzung. Wer nicht gleich beim Einsteigen ins Kanu „baden“ gehen will, sollte sich diese Fähigkeit erhalten, was üblicherweise, durch das mehrmalige Wassertraining in der Woche gewährleistet ist. Da unsere Sportstätte geschlossen bleibt, haben wir die Wasserarbeit auf die Straße verlegt.

Das Wetter ist schön, wir radeln in drei 2er-Gruppen und freuen uns auf Bewegung, Natur, grüne Wiesen und schattigen Wald. Vom Wertwiesenparkplatz am Neckar entlang über Neckargartach nach Biberach und von dort Richtung Bad Wimpfen. Vor dem Neubaugebiet fahren wir über Feldwege an der neuen Lidl Zentrale vorbei nach Hohenstadt in Richtung Zimmerhof.

Hier beginnt der Weg durch das Fünfmühlental mit seinen bekannten Sehenswürdigkeiten und öffnet uns in Neckarmühlbach einen großartigen Blick auf die umliegenden Burgen.

An der Gundelsheimer Schleuse sehen wir wieder den Neckar, radeln aufwärts vorbei an Heinsheim, Wimpfen im Tal, Obereisesheim (Trinkpause im Happy Match), Neckargartach, nehmen den Weg durch das ehemalige BUGA – Gelände und erreichen über die Badstraße am Bootshaus vorbei, nach 51 km und 4:25 h, wieder den Ausgangspunkt.

                                                                                                                                 Uwe Busch/Volker Eichbauer

Radtour unserer Ü65-Paddler

Die Wildwassergruppe im Altmühltal

Wie so vieles, hat auch dieses Jahr Corona, die Wildwasser Truppe der Abteilung ausgebremst. Anstatt Paddeln in den französischen Alpen haben wir uns das Altmühltal ausgesucht. Dort gibt es wunderschöne Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und natürlich zum Paddeln.

Der Zeltplatz in Dollnstein-Breitenfurt war das Ziel. Getestet oder geimpft, mit Abstand, haben wir uns bei Familie Hell pudelwohl gefühlt. Direkt an der Altmühl konnten wir die Seele baumeln zu lassen. Eine Wandertour bei den 12 Aposteln war zwar feucht, aber wir wurden durch großartige Ausblicke belohnt. Selbst eine unterspülte Bahnunterführung hat uns nicht davon abgehalten, durch knietiefes Wasser zu waten, um an unser Ziel zu kommen. Wir hatten allerdings auch keine Alternative und Wasser schreckt ja keinen Kanuten ab, auch nicht beim Wandern.

Die Altmühl hatte durch den Gewitterregen eine gute Strömung und es machte unheimlich viel Spaß endlich mal wieder im Boot zu sitzen. Eine einzigartige Flusslandschaft mit vielen Wasservögeln und den wunderschönen Blumenwiesen. Bei den befahrbaren Wehren kam dann sogar „Wildwasserfeeling“ auf. Die Nichtpaddler genossen die Zeit beim Bummel durch Eichstätt und beim Genuss von Birnenkuchen.

Die milden Abende am Lagerfeuer haben wir alle genossen und somit wurde unsere verspätete „Pfingstausfahrt“ wieder ein voller Erfolg.

                                                                                                                                                  R. und U. Espert    

Spaß bei der Ausfahrt ins Altmühltal hatte unsere Wildwassergruppe

Erste Wettkämpfe in 2021 für unsere Jugend- und Schülerfahrer

Corona bedingt sind zwar die meisten Frühjahrsregatten leider ausgefallen, doch haben die Verantwortlichen im Baden-Württembergischen Kanuverband versucht, wenigstens den Landeskader bzw. Perspektivkadermitgliedern einen Wettkampf anzubieten.

Die Jugendlichen trafen sich zu einem Leistungsvergleich in Karlsruhe. Im Rheinhafenbecken verpasste Julian Schmiech als erstjähriger Jugendfahrer um 2 Zehntelsekunden den Sieg im stark besetzten A-Finale über 1000m und belegte mit 5 Sek. Abstand vor dem Dritten einen ausgezeichneten zweiten Platz. Das neue TSG-Mitglied Hektor Thim belegte im gleichen Rennen einen guten sechsten Platz. Max Karthaus und Benedikt Breitenbach konnten über die 1000m das B- bzw C-Finale erreichen.

Auch im A-Finale über 500m zeigte Julian Schmiech, dass er in Süddeutschland ganz vorne mit dabei ist, er belegte nach einem starken Endspurt mit einer hervorragenden Zeit von 1:51 Min. den dritten Platz. Der sechste Platz im selben Rennen ging wiederum an Hektor Thim. Max Karthaus belegte im B-Finale den vierten Platz und Benedikt Breitenbach konnte das C-Finale sogar gewinnen.  

Die Kadermitglieder im Schüler-Bereich trafen sich ebenfalls eine Woche später in Karlsruhe, um ihre Einzelkonkurrenz auf der 500m Distanz und im Kanumehrkampf auszutragen. Eine tolle Entwicklung sowohl paddeltechnisch als auch im Athletikbereich nahm Nico Rolof im Jahr 2021.  Er unterstrich seine gute Form und belegte auf der Paddeldistanz von 500m sowie im Kanumehrkampf – bestehend aus 100m und 2.000m paddeln sowie 1.500m Lauf – jeweils einen hervorragenden 2. Platz. 

Welche Regatten in dieser Saison noch stattfinden, steht noch nicht fest. Die Verantwortlich sind aber guter Hoffnung, dass wenigsten Süddeutsche Meisterschaften für die einzelnen Altersklassen unter bestimmten Auflagen durchgeführt werden können.

Julian Schmiech bei der BW-Regatta in Karlsruhe

Solide Ergebnisse bei der Nationalmannschaftsqualifikation der Junioren und LK

Sprung in die A-Nationalmannschaft knapp verpasst

Nachdem die letzte U-23 Saison in 2020 für Yannik Pflugfelder Corona bedingt buchstäblich ins Wasser fiel, musste der inzwischen 24-jährige Heilbronner Kanute, der zwischenzeitlich seinen Lebensmittelpunkt in Essen hat, im April bei den nationalen Qualifikationsrennen erstmals bei den ‚Großen‘ ran. Er schaffte auf allen Strecke/n – 250, 500 und 1.000m- den Sprung ins B-Finale, der ganz große Coup unter den arrivierten Kanuten – sprich Olympiasiegern und Weltmeistern –  blieb ihm aber verwehrt.  Alles in allem war er am Ende auf Ranglistenplatz 11 gelistet, womit er einerseits sehr zufrieden sein konnte, andererseits aber knapp den Sprung in die A-Nationalmannschaft und somit Teilnahme am Weltcup und EM/WM um einen Platz verpasst hat.

Saisonhöhepunkt für ihn, sind neben einer großen internationalen Regatta in Auronzo/Italien, die Deutsche Meisterschaft Mitte August in Hamburg sowie der Start bei der Marathon-WM Ende September, wobei hier Entscheidung bzw. Qualifikation noch aussteht. Wie überall hängt die Austragung dieser Veranstaltungen auch von der CORONA-Lage ab.

Yannik Pflugfelder verpasst die Quali um einen Ranglistenplatz

Erst Abi dann Quali – Doppelbelastung für Jonathan Breitenbach

Genau in dieser Reihenfolge hatte sich Jonathan Breitenbach seine Prioritäten gesetzt – für die Abi Vorbereitungen musste der 18-Jährige auf die eine oder andere Trainingseinheit verzichten, wodurch ihm letztendlich vielleicht ein paar wichtige Paddelkilometer fehlten, um bei den beiden Qualifikationsregatten der Junioren ganz vorne mit dabei zu sein. 

Nachdem er bei der ersten Qualifikation bei den Distanzen 250m und 2000m unter seinen Erwartungen blieb, konnte er bei der zweiten Ausscheidung seine Leistung abrufen. Bei der 500m Strecke erreichte er im B-Finale Platz 6. Nicht so zufrieden war er auf seiner Paradestrecke über 1.000m. Hier verpasste er den erhofften Einzug ins B-Finale und erreichte abschließend im C-Finale Platz 4.

Jonathan Breitanbach bei der nationalen Qualifikation in Duisburg

Etwas besser lief es bei Leander Köszeghy, dem zweiten Junior der TSG.  Der 17-jährige Schüler des ASG in Neckarsulm steht ein Jahr vor dem ABI und konnte sich optimal auf die beiden Qualifikationsrennen vorbereiten. Nachdem die erste Ausscheidung der besten nationalen Junior-Canadierfahrern noch nicht so optimal für Leander lief, zeigt er im 2. Rennen auf der Regattabahn in Duisburg ganz starke Rennen.

Leander Köszeghy zeigt gute Leistungen im C1 der Junioren

Auf der 500m Distanz verpasste er mit Platz 4 im Zwischenlauf knapp das A-Finale. Im abschließenden B-Finale sicherte er sich Platz 3. Noch besser funktionierte es bei den 1.000m. Hier fuhr er als 3. im Zwischenlauf sensationell in das A-Finale und erreichte unter den ostdeutschen Finallisten als einziger aus Westdeutschland den 7. Platz.

Wieder eine Saison mit vielen Fragezeichen

Leider beginnen die Vorbereitungen für die Rennkanuten/innen in diesem Jahr genauso wie die letzte Saison beendet wurde – mit sehr vielen Fragezeichen. CORONA wird auch dieses Sportjahr bestimmen. Die Termine für die Regatten sind mehr oder weniger in den Schubladen –werden aber aus aktuellem Anlass noch zurückgehalten.

Die Kaderathleten/innen stehen zwar im Training und dürfen die Trainingsstätten uneingeschränkt benutzen, jedoch haben unsere Nachwuchsspaddler/innen und die, die kurz vor dem Sprung in einen Kader stehen, seit Herbst keine Möglichkeit, in ihrem Sport weiterzukommen. Manch einer hat sich zu Hause eine Trainingsstätte eingerichtet, um fit zu bleiben.

Yannik Pflugfelder, der in Essen sein Masterstudium absolviert und am Bundesstützpunkt in Essen trainiert, wäre normalerweise zum jetzigen Zeitpunkt in Florida unterwegs, um sich intensiv bei sommerlichen Temperaturen für die nationale Qualifikation im April vorzubereiten. Die Qualifikation wird aus heutiger Sicht unter bestimmten Auflagen stattfinden, doch die Vorbereitung im amerikanischen Bundesstaat ist natürlich ausgefallen, ebenso die als Ersatz angedachte Alternative in Portugal.  Aktuell wird nun auf dem Baldeneysee trainiert – solange der See nicht zufriert wird gepaddelt, auch wenn die Umfänge sich bei 20° C deutlich besser realisieren ließen. Yannik sieht dennoch einen kleinen Vorteil für das weniger Reisen, so kommt er mit dem Studium deutlich schneller voran.

Yannik beim Wintertraining – kalte Temperaturen in der Heimat statt Sonne in Florida

Große Hoffnung bei den Junioren dieses Jahr den Sprung in die Juniorennationalmannschaft zu schaffen hat Jonathan Breitenbach, der sich nachstehend selbst vorstellt:

Ich bin Jonathan Breitenbach, gehe in die 12. Klasse des Justinus-Kerner-Gymnasiums in Heilbronn und mache dieses Jahr Abitur. Gleichzeitig versuche ich erfolgreich an der Qualifikation für die Juniorennationalmannschaft teilzunehmen. Der Spagat zwischen dem letzten Schuljahr und dem Leistungssport fällt mir nicht leicht, aber ist durch den flexiblen Onlineunterricht dieses Jahr ganz gut möglich. Die Vorbereitung für die Qualifikation ist dieses Jahr wegen Corona trotzdem nicht einfach. Aufgrund meines Kaderstatus darf ich fast wie normal im Bootshaus trainieren und kann mich gut vorbereiten, aber die Trainingslager finden dieses Jahr ganz anders statt als gewohnt. Normalerweise würde ich mich jetzt auf einem Trainingslager in Spanien oder Portugal befinden. Natürlich ist das dieses Jahr nicht möglich, deshalb absolviere ich diese wichtigen Trainingseinheiten in Mannheim. Trotzdem denke ich die Vorbereitung läuft gut und ich blicke der Qualifikation zuversichtlich entgegen.

Viel Arbeit im Kraftraum steckt hinter den vergangenen Erfolgen von Jonathan Breitenbach

Für unsere jüngsten Kaderathleten Julian Schmiech (Jugend) und Nico Rolof (A-Schüler) finden in den Faschingsferien unter strikten CORONA Auflagen in den Trainingsstützpunkten Karlsruhe und Mannheim die Vorbereitungslehrgänge für die Saison (wie auch immer sie aussehen mag) statt.

Hier ein paar Eindrücke von unseren ‚Heimsportlern‘ Benjamin Breitenbach und Max Karthaus, die sich zu Hause selbst organisieren und so gut wie möglich versuchen, ihre Einheiten im ‚Home-Training‘ zu absolvieren.

Unser Nachwuchs heim Heimtraining – im heimischen Flur

Von unseren FUNTäStiGs…

Durchstarten das war der Plan der Drachenbootbreitensportgruppe der TSG – der FUNTäStiGs – für das Jahr 2020.

Wegen CORONA kam es dann doch ziemlich anders. Nach Trainingseinheiten im Sommer unter strengen Hygieneauflagen und gebührendem Respekt vor dem Virus wurde auch sehr schnell im Herbst klar- das mit dem Durchstarten muss warten.

Keine Nikolausfahrten, keine Adventsrundfahrten, keine Weihnachtsplätzchenverkostung.

Die FUNTäStiGs sind nicht nur eine Sportgruppe, sondern auch eine Vereinsgemeinschaft. Und genau dies macht es einfacher, über den langen und einsamen Lockdown-Winter zu kommen. Durch diverse Internetplattformen halten wir den persönlichen Kontakt und auch hier zeigt sich, dass wir alle individuell sind und doch eine homogene Gruppe.

Viele nutzen die Zeit, um Neues auszuprobieren oder altes Vergessenes wieder zu beleben. Da werden Keller geräumt und Gärten neugestaltet.

Upcycling wird zum Hobby und viele Dinge finden über die Verknüpfungen der Gruppe neue Besitzer. Hilfe wird angeboten und auch angefragt, wenn Not am Mann ist.

Es ist also kein Ende in Sicht und die FUNTäStiGs warten auf den Frühling – wenn hoffentlich alles leichter wird und das Leben in die Vereine zurückkehrt und es wieder heißt:

Are you ready – Attention – GOOO !

PINK PEARLS im Heilbronner Wimmelbuch

Mit `Heilbronn wimmelt` wurde im November letzten Jahres das erste Wimmelbuch über Heilbronn veröffentlicht.

Die Amerikanerin Kimberley Hoffmann hat bereits Wimmelbücher über Heidelberg und Mannheim illustriert und dann letztes Jahr das Bilderbuch über Heilbronn herausgegeben. 

Wichtig war der Illustratorin, Geschichten und Eindrücke der Menschen zu zeichnen, die in Heilbronn wohnen und die ihre Stadt mögen. Neben den bekannten Motiven konnte man sich mit einer Idee, Photos etc. bewerben. Unsere Pink Pearls Drachenbootgruppe – Paddeln gegen Brustkrebs – hat die Bewerbungsprozedur durchgezogen und wurde für all ihre Mühe belohnt. Sie ist nun im ersten Wimmelbuch der Stadt Heilbronn verewigt, zu sehen mit Drachenboot „Pink Pearl„ der TSG Heilbronn.  Eine tolle Aktion!!!

Pink Pearls im Wimmelbuch

Weitere Aktivitäten im Spätsommer 2020: SUP, Drachenboot, Wandern

Kai Bauer auf dem SUP erfolgreich

Der neue Wasser-Trendsport Stand-Up-Paddling (SUP) gewinnt immer mehr Zuspruch. Das neue Sport- und Freizeitvergnügen hat auch auf dem Neckar immer mehr Anhänger gefunden. Es unterscheidet sich vor allem dadurch von vielen anderen Wassersportarten, dass man diesen Sport innerhalb kürzester Zeit erlernen und ausüben kann. Man kann mit dem SUP einfach nur entspannt Paddeln, aber auch richtigen Wettkampfsport betreiben.

Einer, der auf diesem Board schon sehr gut unterwegs ist, ist unser ehemaliger Rennkanute Kai Bauer.  Er hat in dieser Saison an zwei offiziellen Meisterschaften teilgenommen und sehr erfolgreich abgeschnitten. Bei den Württembergischen Meisterschaften am 20.9.2020 an der kleinen Nagoldsperre im Schwarzwald wurde er in der Altersklasse Master A über die Distanz von 4 km Baden-Württembergischer Meister. Eine Woche später startete er bei den Deutschen Meisterschaften in Hanau. Dort belegte er in der Altersklasse Master A im 200m Sprint den 5. Platz und beim Technical Race über 850m mit 4 Wenden erkämpfte er sich die Deutsche Vize-Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch!

Kai Bauer auf dem SUP

FunTäStiGs

Die Tage werden kürzer und das Paddlerjahr 2020 neigt sich dem Ende zu, bevor es so wirklich begonnen hat. Was für ein Jahr – gezeichnet von Auflagen und Hygienekonzepten. Doch gut sind wir durchgekommen. Alle Drachenboot-Paddler haben die Saison, die holprig begann, mit Disziplin und Freude am Teamsport gesund überstanden. Trotz aller Widrigkeiten war es uns möglich, gemeinsam zu trainieren, unsere Gemeinschaft zu pflegen und auszubauen leider ohne Regattabesuche. Am 10.10.2020 war unsere erste und letzte Regatta angesagt. Der Monkey Jumble – ein Langstreckenrennen – welches von über 50 Mannschaften gemeinsam und doch getrennt gefahren wurde. Jedes Boot startete Punkt 14:30 Uhr auf seinem Heimatgewässer – gepaddelt wurden 45 Minuten – nach 20 Minuten musste eine Wende gefahren werden.  Wer am Ende die meisten Kilometer absolvierte war der Sieger dieses virtuellen Langstreckenrennens. Es hat super Spaß gemacht – die Sonne hat uns begleitet und das Team stieg mit einem zufriedenen Lächeln aus dem Großboot. Nichtsdestotrotz – 2021 wünschen wir uns wieder Boot an Boot auf der Saar zu starten.

Die FunTäStiGs beim virtuellen Drachenbootrennen

Unsere Pink Pearls Gruppe – Paddeln gegen Brustkrebs- sind ebenfalls wieder aktiv. Drachenbootfahren war ab Juli wieder erlaubt und die Perlen nahmen so nach und nach den Trainingsbetrieb wieder auf. Das Boot läuft – aber nur mit halber Kraft – da hier besonders auf großen Abstand und Sicherheit wert gelegt wird. Die Saison war schwierig für alle – aber die Gemeinschaft der Selbsthilfegruppe ist ungebrochen und wohltuend. Es wurden auch außer sportliche Aktivitäten wahrgenommen. Einige der Frauen nahmen an einem therapeutischen Malkurs teil – Malen auf großen Leinwänden – nur mit den Händen.  Ein schönes Erlebnis, das zahlreiche tolle ‚Kunstwerke‘ hervorbrachte…

Wanderung zu den Hörschbacher Wasserfällen

Traditionell gehört das erste Oktoberwochenende den Wanderfreunden unter uns. Jürgen Pflugfelder hatte zur Entdecker-Tour der Hörschbach-Schlucht bei Murrhardt im Schwäbischen Wald eingeladen. In privaten PKWs gings los zum Riesberg-Parkplatz. Dort startete die Wanderung bei sonnigen Temperaturen über den Grenzsteinweg, benannt nach den dort liegenden historischen Grenzsteinen, die die Grundstücksgrenzen zwischen Bauernwald und Murrhardter Stadtwald markierten. Der urige Naturpfad führte uns zum hinteren Hörschbacher Wasserfall.  Am oberen Ende dieses Wasserfalls befindet sich ein Staubecken mit einer Klappe, die manuell betätigt werden kann, damit man auch bei Niedrigwasser kurzfristig einen beeindruckenden Wasserfall, der ca. 12 m in die Tiefe fällt, beobachten kann.  Nach kurzer Rast und Stärkung gings weiter in die urwüchsige Hörschbachschlucht, welche unter Naturschutz steht. Auf abenteuerlichen Pfaden ging es 2 km durch die Schlucht – ein fantastisches Erlebnis. Nach so viel Abenteuer führte uns die Wanderung weiter über Murrhardt – einen kurzen Abstecher zur Eisdiele – über das Felsenmeer zum Riesberg-Turm. Die Besteigung des 25 m hohen Aussichtsturm wurde mit einem sehr schönen Ausblick über Murrhardt und Umgebung belohnt. Danach ging es zurück zum Ausgangspunkt. Ein sehr anstrengender und erlebnisreicher Tag fand dann im Lo Stadio in Heilbronn noch einen gemütlichen Abschluss.

Doch noch Regattazeit in 2020: Duisburg und Rapperswill

Deutsche Meisterschaften Ende August in Duisburg

Die Ungewissheit, ob es noch einen Wettkampf gibt oder nicht, bestimmte die Vorbereitungszeit der Rennkanuten. Wer hat die beste Motivation, sich in diesen Zeiten auf vielleicht „Garnichts„ vorzubereiten.

Nach dem alle nationalen und internationalen Regatten und Meisterschaften dieses Jahr abgesagt wurden, hat sich der Deutsche Kanuverband nach den weiteren Lockerungen Ende Juli dazu entschlossen, in den jeweiligen Altersklassen eine Deutsche Meisterschaft in den Einerdisziplinen durchzuführen.

Die Deutsche Meisterschaft in der Leistungsklasse und bei den Junioren fand vom 7. – 9 August ohne Zuschauer in Duisburg statt. In der Leistungsklasse erreichte Yannik Pflugfelder im illustren Feld der Weltmeister und Olympioniken im Einer auf 1.000m zwar das B- Finale konnte aber auf der 500m Distanz leider nicht an seine im späten Frühjahr gezeigten Trainingsleistungen anknüpfen und beendete seine letzte U-23 Saison mit einer Enttäuschung.

Besser machte es Jonathan Breitenbach bei den Junioren. Mit großem Selbstbewusstsein, wohlwissend um seine gute Vorbereitung, paddelte er auf der 1.000m Distanz in das A-Finale und wurde dort 9. Er war mit dieser Superplatzierung der 3. schnellste 17-Jährige. Angespornt von dieser Leistung hat er sich auch auf der 500 m Distanz recht stark präsentiert. Hier erreichte er das B-Finale und wurde dort Vierter.

Jonathan Breitenbach bei der DM in Duisburg

Sein Trainingspartner Leander Köszeghy ging im Canadier ebenfalls bei den Junioren für die Union Böckingen an den Start. Auch er konnte seine im Training gezeigten Leistungen sowohl auf der 1.000 m und 500m Distanz unter Beweis stellen und erreichte auf beiden Stecken das B-Finale. Mit Platz 4 und 9 gehörte er ebenfalls zu den 4 besten der 17-Jährigen. Großes Ziel im nächsten Jahr sind für beide die Qualifikationsrennen für die internationalen Einsätze in der Juniorennationalmannschaft.

Erfolgreiche Regattateilnahme in der Schweiz

Der Kanuclub Rapperswil hat Mitte September zu einer Regatta eingeladen. Als einzige und letzte Regatta wurde die Reise an den Zürichsee genutzt, um auch den Jugendlichen und Schülern noch einen Wettkampf zu ermöglichen. Die Kanuten der TSG waren allesamt sehr motiviert und belohnten sich bei sommerlichen Temperaturen vor traumhafter Kulisse mit hervorragenden Resultaten.

Bei den 13 bis 14-Jährigen zeigte Julian Schmiech auf allen Distanzen seine Überlegenheit. Er siegte sowohl im K1 als auch im K2 mit Partner Aaron Käsinger aus Schwörstadt auf den 200m und 500m Strecken.  Die Silbermedaille erkämpften sich im K2 hinter seinem Vereinskameraden die Heilbronner Benedict Breitenbach und Nico Rohloff. Der neu zusammengestellte Vierer mit Benedict Breitenbach, Nico Rohloff, Thore Bauer und Julian Schmiech wurden im K4 auf der 500m Distanz hinter dem Boot des Schweizer Gastgebers Zweite. Neben den Schülern waren auch Katja Marschall (Leistungsklasse) sowie Jonathan Breitenbach (Junioren) am Start.

TSG Vierer in Rapperswill: Benedict Breitenbach, Nico Rohloff, Julian Schmiech, Thore Bauer

Katja hat sich nun entschlossen, ihre Prioritäten in Zukunft auf ihr Physik-Studium am KIT in Karlsruhe zu richten. Der Leistungssport wird in die 2. Reihe weichen. Wie und wie oft sie dann noch im Kanu sitzen wird, dass kann sie jetzt noch nicht abschätzen. In Rapperswil hatte sie sich mit den schweizerischen Spitzenkanutinnen auseinanderzusetzen und erreichte im K1 sowohl über die 500m als auch über die Langstrecke von 5.000m den dritten Platz.

Jonathan hat auch am Zürichsee bewiesen, dass er zu den besten seines Jahrgangs gehört. Im K1 über 500m und auf der langen 5.000m Strecke müsste er nur dem Schweizer Junioren-Meister den Vortritt lassen und gewann jeweils Silber. In einem starken Feld der Herren Leistungsklasse startete er mit seinem Trainer Jannik Grätz (Union Böckingen) im K2 auf 500m und wurde sensationell Dritter.

Sportbetrieb im Bootshaus wieder aufgenommen

Wie alle anderen Sportarten hat auch CORONA unsere Aktivitäten stark ausgebremst. Nachdem unsere Sportstätte komplett geschlossen wurde, hatten unsere Leistungssportler schnell nach Alternativen gesucht, um ihre über den ganzen Winter aufgebaute Form zumindest einigermaßen aufrechterhalten zu können. Da Kanufahren ein kontaktloser Sport im Freien ist konnten die Kanus in den eigenen Garagen aufbewahrt werden und jeder hatte individuell die Möglichkeit, auf dem Neckar seine Paddeleinheiten zu absolvieren.  Für die Krafteinheiten musste der eigene Keller herhalten und so manches Wohnzimmer wurde zur Sportstätte umfunktioniert.

Nachdem bisher alle Regatten, Qualifikationsrennen abgesagt wurden, fiel es so manchem schwer, sich 100% zu motivieren. Blöd ist es für Yannik Pflugfelder gelaufen. Optimal vorbereitet wollte er in seinem letzten U-23 Jahr noch einmal angreifen und sich das Ticket für die U-23 WM erkämpfen, doch dieses Vorhaben ist leider geplatzt. Ob es in diesem Jahr noch einen Wettbewerb für die Leistungsklasse gibt oder sogar im Herbst doch noch die Deutschen Meisterschaften stattfinden, ist derzeit noch völlig unklar. Für Katja Marschall, die es in dieser Saison sowieso etwas entspannter angehen wollte, ist es sportlich gesehen, nicht so ganz so dramatisch. Sie hatte nun sehr viel Zeit, sich individuell auf ihr Abitur vorzubereiten. Wie es in ihrer sportlichen Laufbahn weitergeht, hängt von ihrer noch nicht gereiften Entscheidung ab, was und wo sie dann ab Herbst studieren wird.

Katja Marschll beim Training auf dem Neckar

Auch unsere Junioren Jonathan Breitenbach und Leander Köszeghy waren trotz aller abgesagten Leitungsvergleiche sehr motiviert und haben speziell ihr Grundlagentraining intensiviert, schon mit der Zielsetzung, sich im kommenden Jahr bei der nationalen Sichtung für die Juniorennationalmannschaft zu qualifizieren. Hierfür haben sie das Rennradfahren für sich entdeckt und zahlreiche Trainingskilometer absolviert.

Radfahren als Trainingsergänzung in der wettkampffreien Zeit

Nach den ersten Lockerungen im Mai konnten wir dann endlich wieder auf unser Gelände am Wertwiesenpark. Unsere Freizeitpaddler durften wieder in ihren eigenen Booten individuell aufs Wasser, ebenso waren wir bemüht, in organisierten Kleingruppen unter Einhaltung der Hygiene- und Protokollierungsvorschriften, unseren Mitgliedern ein Paddeltraining zu ermöglichen.  Die Planung und Umsetzung hatten zwar einige Zeit in Anspruch genommen, doch die Resonanz unserer jungen und älteren Mitglieder war durchweg positiv und alle waren begeistert, nach so langer Zeit wieder auf dem Neckar aktiv zu sein.

Vermisst wird das gemütliche Beisammensein, das Bierchen nach dem Training, ein Schwatz nach dem Schwitzen, einfach die Gemeinschaft zu genießen, die ein Sportverein ausmacht.

Eine der Paddelgruppen der Jugend

FunTäsTiGs – Neuer Name für unsere Drachenbootgruppe

Auch unsere Drachenbootsportler warten sehnsüchtig auf die Zeit nach Corona. Das Jahr 2020 sollte einige Neuerungen bringen – hat es ja leider auch – aber nicht in unserem Sinne. Vor Corona wurde aus einem Ideenpool der Drachenbootsportler ein neuer Name geboren FunTäStiGs. Gemeinsam freute man sich, in dieser Saison erstmals unter diesem Namen auf diversen Regatten für die TSG Heilbronn zu starten. Doch es kam anders. Corona hat auch uns ausgebremst – von 100 auf 0. Bis Dato ist so eine Mannschaftssportart, bei der so viele Leute auf engstem Raum in einem Boot sitzen, leider nicht möglich.

Im Zuge der Lockerungen haben wir auch die Möglichkeiten genutzt, uns in Kleingruppen zu organisieren und in Einzelbooten oder auf dem SUP Board auch andere Sportarten auszuprobieren.  Es tat so gut, wieder mal einfach abzulegen und die nicht so schönen Gedanken am Steg zu lassen. Der Spaß an der Bewegung ist geblieben. Die Gruppen sind ganz dabei. Es ist eine außergewöhnliche Saison…jede Veränderung heißt es anzunehmen und mit Freude am Sport und in der Gemeinschaft (wenn auch eingeschränkt) das Beste daraus zu machen. Die Drachenbootsportler bleiben auch in den Einzelbooten nicht allein und finden getrennt auch zusammen ihre Gemeinschaft und den damit verbundenen Spaß mit lieben Mitpaddlern.

Aufgrund der Abstandsbestimmungen noch nicht im Drachenboot unterwegs: die FunTäStiGs

Ähnlich wie den FunTäStiGsergeht es auch den Pink Pearls – unsere Selbsthilfegruppe Paddeln gegen Brustkrebs. Sie lebt nach dem Motto gib uns eine Zitrone und wir machen Limonade daraus. Krisen sind für die Mitglieder der Pink Pearls keine neue Situation – und auch deshalb hat sie auch Corona nicht aus der Bahn geworfen.  Jetzt zahlt sich die seit Jahren gewachsene und gelebte Gemeinschaft aus.

In einem normalen Jahr 2020 hätte die Gruppe bereits viele Kilometer auf dem Neckar oder anderen Gewässern zurückgelegt – geplant waren die Teilnahme am weltweit höchsten Drachenbootrennen am Obersee in Österreich, eine Wanderfahrt in Datteln, ein Trainingslager mit den FunTäStiGs und vieles mehr. Leider kann und konnte nichts davon stattfinden. Deshalb wurden neue Ideen angepackt und umgesetzt: Mit der Aktion „flotter Mundschutz‘‘ – Maskennähen zu Gunsten von Krebskranken, hier wurden und werden hunderte von Masken mit fleißigen Händen gefertigt und vom ansässigen Kleingewerbe für uns verkauft. Der Erlös geht zu 100% an Hilfe für Krebskranke Heilbronn-Franken e.V.

Privat trifft man sich unter Einhaltung der Hygienevorschriften zum Walken. Mittlerweile geht dann danach wieder das Treffen im Biergarten oder auf der Außenterrasse der Pizzeria. Einige haben sich auch den Kleinpaddelgruppen angeschlossen. In Planung ist ein therapeutischer Hände-Malkurs in Kleingruppen, der auf großes Interesse stoßt. Der Teamgedanke, der im Drachenbootsport geboren wurde, hat sich in der Corona-Krise über das Paddeln hinaus entwickelt. Der Zusammenhalt der Gruppe ist ungebrochen, die Pink Pearls nehmen die Herausforderungen dieser ungewöhnlichen Zeit an und bleiben kreativ unter dem Motto – Zusammen erleben – gemeinsam ans Ziel.

Unsere Pink Pearls nähen Masken

Altpaddler: Eine sportliche Alternative zwischen Leistungssport und Liegestuhl.

(Ein kleiner Rückblick von Klaus Weess)                      

Der Initiative von Uwe Busch ist es zu verdanken, dass sich seit Anfang 2019 jeden Mittwochnachmittag ein kleiner Kreis junggebliebener Paddelfreunde im schönen Bootshaus trifft und nach einer lockeren Gymnastik oder einer kleinen Paddeltour bei Kaffee + Kuchen zusammensitzt, um über die sogenannten „alten Zeiten“ zu erzählen. Gerne erinnern wir uns an viele gemeinsame Erlebnisse beim abendlichen Training oder auf den Regatta-Ausfahrten mit Bus und Zelt.

Über fünfzig Jahre danach ist es doch umso erfreulicher, dass sich die Gruppe auf 12-15 Mitglieder erweitert hat, zumal noch weitere ausfindig gemacht werden konnten. Zum Teil nehmen einige über eine Stunde Fahrzeit in Kauf, auch nur, um einfach dabei zu sein! Mal wieder mit Gleichgesinnten im Boot zu sitzen –wenn man auf die Achtzig zugeht- um beispielsweise auf der BUGA die historische Schleuse zu passieren, wird für viele in besonderer Erinnerung bleiben, genauso wie manch lustige Radtour in der näheren Umgebung.

Aber nicht nur Eigeninteresse steht im Vordergrund: so wird jedenfalls gerne die Abteilung unterstützt und für Organisation und Bewirtung gesorgt, wenn das Bootshaus vom Verein für ein Event mit über 100 Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden soll oder der zum ersten Mal ausgetragenen, Abteilungsübergreifende Ü65 Bootshaus Cup 2019. Unsere Aktivitäten sind gerade durch Einschränkungen reduziert, trotzdem bleiben wir ständig in Kontakt in der Hoffnung auf die Tage, wenn uns Uwe unter seiner Regie wieder erfolgreich auf Trab bringen wird!

Gruppenbild unserer Altpaddler