Sportbetrieb im Bootshaus wieder aufgenommen

Wie alle anderen Sportarten hat auch CORONA unsere Aktivitäten stark ausgebremst. Nachdem unsere Sportstätte komplett geschlossen wurde, hatten unsere Leistungssportler schnell nach Alternativen gesucht, um ihre über den ganzen Winter aufgebaute Form zumindest einigermaßen aufrechterhalten zu können. Da Kanufahren ein kontaktloser Sport im Freien ist konnten die Kanus in den eigenen Garagen aufbewahrt werden und jeder hatte individuell die Möglichkeit, auf dem Neckar seine Paddeleinheiten zu absolvieren.  Für die Krafteinheiten musste der eigene Keller herhalten und so manches Wohnzimmer wurde zur Sportstätte umfunktioniert.

Nachdem bisher alle Regatten, Qualifikationsrennen abgesagt wurden, fiel es so manchem schwer, sich 100% zu motivieren. Blöd ist es für Yannik Pflugfelder gelaufen. Optimal vorbereitet wollte er in seinem letzten U-23 Jahr noch einmal angreifen und sich das Ticket für die U-23 WM erkämpfen, doch dieses Vorhaben ist leider geplatzt. Ob es in diesem Jahr noch einen Wettbewerb für die Leistungsklasse gibt oder sogar im Herbst doch noch die Deutschen Meisterschaften stattfinden, ist derzeit noch völlig unklar. Für Katja Marschall, die es in dieser Saison sowieso etwas entspannter angehen wollte, ist es sportlich gesehen, nicht so ganz so dramatisch. Sie hatte nun sehr viel Zeit, sich individuell auf ihr Abitur vorzubereiten. Wie es in ihrer sportlichen Laufbahn weitergeht, hängt von ihrer noch nicht gereiften Entscheidung ab, was und wo sie dann ab Herbst studieren wird.

Katja Marschll beim Training auf dem Neckar

Auch unsere Junioren Jonathan Breitenbach und Leander Köszeghy waren trotz aller abgesagten Leitungsvergleiche sehr motiviert und haben speziell ihr Grundlagentraining intensiviert, schon mit der Zielsetzung, sich im kommenden Jahr bei der nationalen Sichtung für die Juniorennationalmannschaft zu qualifizieren. Hierfür haben sie das Rennradfahren für sich entdeckt und zahlreiche Trainingskilometer absolviert.

Radfahren als Trainingsergänzung in der wettkampffreien Zeit

Nach den ersten Lockerungen im Mai konnten wir dann endlich wieder auf unser Gelände am Wertwiesenpark. Unsere Freizeitpaddler durften wieder in ihren eigenen Booten individuell aufs Wasser, ebenso waren wir bemüht, in organisierten Kleingruppen unter Einhaltung der Hygiene- und Protokollierungsvorschriften, unseren Mitgliedern ein Paddeltraining zu ermöglichen.  Die Planung und Umsetzung hatten zwar einige Zeit in Anspruch genommen, doch die Resonanz unserer jungen und älteren Mitglieder war durchweg positiv und alle waren begeistert, nach so langer Zeit wieder auf dem Neckar aktiv zu sein.

Vermisst wird das gemütliche Beisammensein, das Bierchen nach dem Training, ein Schwatz nach dem Schwitzen, einfach die Gemeinschaft zu genießen, die ein Sportverein ausmacht.

Eine der Paddelgruppen der Jugend

FunTäsTiGs – Neuer Name für unsere Drachenbootgruppe

Auch unsere Drachenbootsportler warten sehnsüchtig auf die Zeit nach Corona. Das Jahr 2020 sollte einige Neuerungen bringen – hat es ja leider auch – aber nicht in unserem Sinne. Vor Corona wurde aus einem Ideenpool der Drachenbootsportler ein neuer Name geboren FunTäStiGs. Gemeinsam freute man sich, in dieser Saison erstmals unter diesem Namen auf diversen Regatten für die TSG Heilbronn zu starten. Doch es kam anders. Corona hat auch uns ausgebremst – von 100 auf 0. Bis Dato ist so eine Mannschaftssportart, bei der so viele Leute auf engstem Raum in einem Boot sitzen, leider nicht möglich.

Im Zuge der Lockerungen haben wir auch die Möglichkeiten genutzt, uns in Kleingruppen zu organisieren und in Einzelbooten oder auf dem SUP Board auch andere Sportarten auszuprobieren.  Es tat so gut, wieder mal einfach abzulegen und die nicht so schönen Gedanken am Steg zu lassen. Der Spaß an der Bewegung ist geblieben. Die Gruppen sind ganz dabei. Es ist eine außergewöhnliche Saison…jede Veränderung heißt es anzunehmen und mit Freude am Sport und in der Gemeinschaft (wenn auch eingeschränkt) das Beste daraus zu machen. Die Drachenbootsportler bleiben auch in den Einzelbooten nicht allein und finden getrennt auch zusammen ihre Gemeinschaft und den damit verbundenen Spaß mit lieben Mitpaddlern.

Aufgrund der Abstandsbestimmungen noch nicht im Drachenboot unterwegs: die FunTäStiGs

Ähnlich wie den FunTäStiGsergeht es auch den Pink Pearls – unsere Selbsthilfegruppe Paddeln gegen Brustkrebs. Sie lebt nach dem Motto gib uns eine Zitrone und wir machen Limonade daraus. Krisen sind für die Mitglieder der Pink Pearls keine neue Situation – und auch deshalb hat sie auch Corona nicht aus der Bahn geworfen.  Jetzt zahlt sich die seit Jahren gewachsene und gelebte Gemeinschaft aus.

In einem normalen Jahr 2020 hätte die Gruppe bereits viele Kilometer auf dem Neckar oder anderen Gewässern zurückgelegt – geplant waren die Teilnahme am weltweit höchsten Drachenbootrennen am Obersee in Österreich, eine Wanderfahrt in Datteln, ein Trainingslager mit den FunTäStiGs und vieles mehr. Leider kann und konnte nichts davon stattfinden. Deshalb wurden neue Ideen angepackt und umgesetzt: Mit der Aktion „flotter Mundschutz‘‘ – Maskennähen zu Gunsten von Krebskranken, hier wurden und werden hunderte von Masken mit fleißigen Händen gefertigt und vom ansässigen Kleingewerbe für uns verkauft. Der Erlös geht zu 100% an Hilfe für Krebskranke Heilbronn-Franken e.V.

Privat trifft man sich unter Einhaltung der Hygienevorschriften zum Walken. Mittlerweile geht dann danach wieder das Treffen im Biergarten oder auf der Außenterrasse der Pizzeria. Einige haben sich auch den Kleinpaddelgruppen angeschlossen. In Planung ist ein therapeutischer Hände-Malkurs in Kleingruppen, der auf großes Interesse stoßt. Der Teamgedanke, der im Drachenbootsport geboren wurde, hat sich in der Corona-Krise über das Paddeln hinaus entwickelt. Der Zusammenhalt der Gruppe ist ungebrochen, die Pink Pearls nehmen die Herausforderungen dieser ungewöhnlichen Zeit an und bleiben kreativ unter dem Motto – Zusammen erleben – gemeinsam ans Ziel.

Unsere Pink Pearls nähen Masken

Altpaddler: Eine sportliche Alternative zwischen Leistungssport und Liegestuhl.

(Ein kleiner Rückblick von Klaus Weess)                      

Der Initiative von Uwe Busch ist es zu verdanken, dass sich seit Anfang 2019 jeden Mittwochnachmittag ein kleiner Kreis junggebliebener Paddelfreunde im schönen Bootshaus trifft und nach einer lockeren Gymnastik oder einer kleinen Paddeltour bei Kaffee + Kuchen zusammensitzt, um über die sogenannten „alten Zeiten“ zu erzählen. Gerne erinnern wir uns an viele gemeinsame Erlebnisse beim abendlichen Training oder auf den Regatta-Ausfahrten mit Bus und Zelt.

Über fünfzig Jahre danach ist es doch umso erfreulicher, dass sich die Gruppe auf 12-15 Mitglieder erweitert hat, zumal noch weitere ausfindig gemacht werden konnten. Zum Teil nehmen einige über eine Stunde Fahrzeit in Kauf, auch nur, um einfach dabei zu sein! Mal wieder mit Gleichgesinnten im Boot zu sitzen –wenn man auf die Achtzig zugeht- um beispielsweise auf der BUGA die historische Schleuse zu passieren, wird für viele in besonderer Erinnerung bleiben, genauso wie manch lustige Radtour in der näheren Umgebung.

Aber nicht nur Eigeninteresse steht im Vordergrund: so wird jedenfalls gerne die Abteilung unterstützt und für Organisation und Bewirtung gesorgt, wenn das Bootshaus vom Verein für ein Event mit über 100 Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden soll oder der zum ersten Mal ausgetragenen, Abteilungsübergreifende Ü65 Bootshaus Cup 2019. Unsere Aktivitäten sind gerade durch Einschränkungen reduziert, trotzdem bleiben wir ständig in Kontakt in der Hoffnung auf die Tage, wenn uns Uwe unter seiner Regie wieder erfolgreich auf Trab bringen wird!

Gruppenbild unserer Altpaddler

Update unserer Rennsportler

Neue Herausforderung für Kanute Yannik Pflugfelder

Nach Abschuss seines Bachelor Studiums des Wirtschaftsingenieurswesens am KIT in Karlsruhe im Herbst letzten Jahres und nach dem für ihn doch nicht so sportlich erfolgreichen Jahr 2019 suchte Yannik Pflugfelder nach einer neuen Herausforderung sowohl in beruflicher als auch in sportlicher Hinsicht. Seit Oktober 2020 absolviert er nun an der Universität Duisburg-Essen einen Masterstudiengang in Finance and Energy und hat seine sportlichen Aktivitäten ebenfalls nach Nordrhein-Westfalen verlegt. Bei der KG Essen trainiert er nun zusammen mit den Olympiasiegern und Weltmeistern Max Hoff und Max Rendschmidt und hofft nach dem letzten etwas stagnierendem Jahr in Karlsruhe auf eine neuen Leistungsschub. Großes Ziel in seinem finalen U-23 Jahr sind die U-23 Weltmeisterschaften, die dieses Jahr in Brandenburg an der Havel stattfinden.  

Während seine TSG Paddelkollegen ihre Runden auf dem zurzeit recht welligen Neckar absolvieren befindet sich Yannik bis Ende Februar mit der KG Essen zum Warmwasserlehrgang in Florida. Dort bereitet er sich für die nationalen Qualifikationsrennen vor, die im April in Duisburg stattfinden.

Yannik Pflugfelder beim Wassertraining

Katja Marschall muss in diesem Jahr zum ersten Mal in der Damenleistungsklasse an den Start gehen. Die 18-jährige Schülerin wird nicht an den nationalen Qualifikationsrennen für internationale Einsätze teilnehmen – sie konzentriert sich erstmal auf ihren schulischen Abschluss und macht im Frühjahr das Abitur.  Sie trainiert unter der Woche auf dem heimischen Neckar bzw. im Kraftraum und fährt an den Wochenenden zum Stützpunkttraining nach Karlsruhe.

Nach dem Abitursprüfung wird sie sich dann gezielt auf die Deutschen Meisterschaften, die dieses Jahr in Köln stattfinden, vorbereiten.

Katja beim Krafttraining im Bootshaus

Zwischen den Trainingseinheiten auf Wasser und im Kraftraum haben unsere Juniorenpaddler Jonathan Breitenbach und Leander Köszeghy die Paddel und die Hantel mit den Skiern getauscht und sich zusammen mit Trainer Jürgen Pflugfelder und Jannik Grätz ein Wochenende im Skigebiet Hochkönig in Österreich gegönnt.

Gespannt darf man auf die Entwicklung der beiden Kanuten sein, die sich in ihrem ersten Juniorenjahr im Kajak bzw. Canadier einiges vorgenommen haben. Ziel der beiden ist eine Finalteilnahme im Einer auf der olympischen 1.000m Distanz bei den Deutschen Meisterschaften.

Zwei Tage Paddelpause: Skiwochenende von Jonathan und Leander mit den Trainern Jannik Grätz und Jürgen Pflugfelder

Freizeit- und Skiaktivitäten im Winter bei der TSG

Nachdem im Winter das kühle Nass draußen für die Freizeitpaddler etwas an Attraktivität verliert gibt es zahlreiche Indoor-Aktivitäten, die unsere Abteilung veranstaltet bzw. besucht.

An drei Terminen hatten wir wie jedes Jahr das Biberacher Hallenbad gemietet und dort ein Kenterrollen-Training veranstaltet. Unsere Wildwasserpaddler zeigten dort den Interessierten, wie man ein gekentertes Kanu möglichst schnell wiederaufrichten kann.

Kenterrollentraining im Hallenbad Biberach

Diesen Winter wurden wir unserem Namen als Skiabteilung auch gerecht, denn wir hatten gleich mehrere Skiveranstaltungen im Angebot:

Unsere Altpaddler luden zur Skiausfahrt nach Balderschwang ein.

Skiwochenende der Altpaddler in Balderschwang

Die Drachenboottruppe inkl. den Pink Pearls verbrachten wie schon einige Jahre zuvor ein Wochenende in Maierhöfen im Allgäu, ob Alpin, Langlaufen, Rodeln oder Schneeschuhwandern – es war für jeden etwas dabei. Auch das Après Ski kam nicht zu kurz.

Skiausfahrt nach Maierhofen der TSG Drachenbootler

Aufs Wandern hatte sich die Langlaufgruppe um Organisator Jürgen Pflugfelder bereits eingestellt, doch kam 2 Tage vor Start dann doch noch der langersehnte Schnee und das Wochenende auf der Martinskapelle bei Furtwangen im Südschwarzwald konnte auf der Loipe und natürlich auch beim Après-Ski im Hotel Kolmenhof genossen werden. 

Ulmer Drachenboot Indoor-Cup

Letzter Drachenboot-Renntag 2019: 3. Ulmer Drachenboot-Indoor Cup, und die Breitensportgruppe der TSG Heilbronn war dabei. Los ging’s um 8:00 in den Fahrgemeinschaften gebündelt und CO2 verträglich auf der Autobahn – im Sturm mit Regen und später Schnee erreichten die tapferen Streiter ihr Ziel. Das Ulmer Donaubad. Gepaddelt wurde bei dem Wetter zum Glück in einem Spassbad, das dem Team zwischen den Rennen den passenden Ausgleich bot. Mit Kraft und Eleganz erpaddelten die Wasserrbüffel und Hyänen vom Neckar den respektablen 5. Platz. Der Preis waren Lebkuchen in 🐲 Drachenkopfform und ein Fässchen Bier!
Böse Zungen behaupten, wir fahren nur wegen des Zweiteren nach Ulm – aber Priorität Nr. 1 ist immer der Spaß und die tolle Gemeinschaft die hier wächst!

Guter 5. Platz in der Mixed-Klasse
Team Indoor Cup Ulm 2019 der TSG

Herbstwanderung der Kanuten

Der Tag der Deutschen Einheit ist traditionell Wandertag bei der Kanuabteilung. Dieses Jahr waren die Felsengärten in Hessigheim das Ziel. Mit dem Zug gings am frühen Morgen los bis Besigheim.  Von dort erfolgte die Wanderung durch die schöne Altstadt zu einem Wanderpfad durch die Besigheimer bzw. Hessigheimer Felsengärten mit einer beeindruckenden Felsenlandschaft. Ziel war die Felsen-Garten Kellerei, die zum Tag der offenen Tür einlud. Nach einer kurzen Kellereiführung hatte man genug Zeit, das reichhaltige Angebot an Essen und Trinken in der Sonne zu genießen. Am Nachmittag stand die Rückfahrt mit dem Neckarbummler auf dem Programm und die Fahrt auf dem Neckar mit drei Schleusen und einem insgesamt 20 m Höhenunterschied war auch für die Kanuten ein ganz besonderes Erlebnis. Zum Ausklang dieses erlebnisreichen Tages gab es noch Pasta und Pizza im Lo Stadio in Heilbronn.

Wandergruppe Felsengärten

Eindrücke vom Ü65 Bootshauscup 2019

Unsere Altpaddler organisierten am letzten Septemberwochenende den erstmals ausgetragenen Ü65-Bootshauscup. In verschiedenen zugelosten Teams traten unsere Altpaddler gemeinsam mit TSG-Senioren anderer Abteilungen in Zweiercanadiern gegeneinander an. Eine wunderbare Veranstaltung, deren zweite Auflage mit Sicherheit in 2020 folgen wird!

Unsere TSG-Altpaddler
Rennen im Zweiercanadier auf dem alten Neckar

Deutsche Meisterschaft 2019

An den 98. Deutschen Kanurennsport-Meisterschaften in Brandenburg an der Havel nahmen fünf Sportler der TSG Heilbronn teil. Mit zwei Bronzemedaillen und weiteren Top-Finalplatzierungen kehrten die Kanuten zurück an den Heilbronner Neckar.

Jonathan Breitenbach (16) paddelte mit seinem Mannheimer Partner Luca Greguric ins Finale im Zweier über 1000m. Das kurz vor der DM vom Landesauswahltrainer neu formierte Duo fuhr im Finale voll auf Angriff und erreichte einen starken vierten Rang, verpasste Bronze dabei um wenige Zehntel. Im Einer erreichte er das B-Finale.
Unser Canadierfahrer und Vereinsmitglied Leander Köszeghy (16), der für unseren Nachbarverein Union Böckingen startet und in der gemeinsamen Trainingsgruppe von Jürgen Pflugfelder trainiert, zeigte zum letzten Jahr eine tolle Leistungsentwicklung. Er qualifizierte sich in stark besetzen Einerfeldern für die Endläufe über 500 und 1000m, in denen er die Plätze 9 und 7 belegte. Den krönenden Abschluss seiner DM stellte die Langstrecke am letzten Wettkampftag dar, wo er über die 5000 Meter aufs Treppchen paddelte und Bronze gewann!

Bei den Damen Junioren vertraten Annika Erbe und Katja Marschall die Heilbronner Farben. Katja bewies über die ganze Saison eine stabile Form und fuhr auch auf der DM einige gute Rennen. An den Teilnehmerinnen der Junioren WM und EM war jedoch kein Vorbeikommen. Sie belegte im Einer über 1000m Platz 5, im Zweier und Vierer in den BW-Verbandsbooten wurde sie zweimal Vierte. Annika Erbe überraschte mit Sabrina Schnell (Mannheim) mit einem starken Vorlauf im K2 über 500m, wo sie sich fürs Semifinale qualifizierten. Dort verpassten sie als fünfte aber die Finalqualifikation. Im zweiten Verbandsvierer erkämpfte sie Rang 7.

Bei den Herren der Leistungsklasse war Yannik Pflugfelder am Start. Er erreichte sein klar Formuliertes Ziel der Finalteilnahme im Einer über 1000m, wofür er sich mit einem starken Halbfinallauf qualifizierte. Am Ende belegte er hinter sechs amtierenden Weltmeistern den achten Rang. Im Verbandsvierer mit seinem Karlsruher Kollegen über 1000m gewann er als Schlagmann die Bronzemedaille hinter den Booten aus NRW und Potsdam.

Wanderfahrt der Pink Paddler in Berlin

Dieses Jahr führte uns die vom DKV und unserer geschätzten Referentin Patricia Frank organisierte Wanderfahrt der Pink Paddler Deutschlands in die Hauptstadt. Berlin was calling!
Elf Pink Pearls der TSG Heilbronn folgten dem Ruf unter der Leitung von Lea Simon mit viel Vorfreude. Insgesamt waren 80 Frauen aus Trier, Lünen, Saarbrücken, Bochum, Worms, Schierstein, Warnheim, Kassel und Heilbronn am Start. In vier Drachenbooten paddelten wir 16 km die Havel entlang und wurden von bunt gemischten Segel- und Motorbooten in bester Stimmung begleitet.

Bei einer abschließenden Feier im Kanuklub Charlottenburg, der uns diesen Tag ermöglichte, knüpften wir in vielen konstruktiven Gesprächen nette Kontankte und erneuerten alte Freundschaften. Recht herzlichen Dank an Patricia Frank vom DKV und Daniela Hahlweg vom KK Charlottenburg.

Heilbronner Pink Pearls in Berlin

Kräftemessen in Stuttgart

Am 20.07. luden die Kanuten und Drachenbootler der KG Stuttgart wieder zum Kräftemessen. Die Breitensportgruppe der TSG ließ sich nicht zweimal bitten und stand voller Elan und Siegeswillen über 200m und 100m (Sprint) in der Sportklasse Mixed am Start.

Mit einem Frauenanteil von 50% im Boot konnten die TSGler gut mithalten und erpaddelten den vierten Platz hinter den Zeppelinos aus Friedrichshafen, den Broncos aus Stuttgart und den Jugendteam der Dammrealisten aus Heilbronn. Alles in allem war es wieder ein sehr gelungener Tag von dem das ganze Team profitieren konnte. So macht Drachenbootsport Spaß!

Gruppenbild aus Stuttgart
Kleines Tänzchen mit dem Maskottchen nach den Rennen

Große Heilbronner Mannschaft bei der Kleinheubacher Regatta

Am 20. und 21. Juli fand die 60. Kleinheubacher Mainregatta statt. Die TSG Kanuten waren mit einer recht großen Mannschaft über alle Altersklassen unterwegs. Sogar die Trainer gaben sich die Ehre und paddelten in den Rennen der Altersklasse und im sogenannten – Kleinheubacher Spezialevent – Generationenvierer mit Sportlern verschiedener Altersklassen.

Bei den männlichen Schülern B waren Levent Cicekdag, Benno Seyb, Samuel Mittelstädt und Nico Rolof am Start. In den Zweiern konnten sich die Nachwuchssportler jeweils im Mittelfeld platzieren, Nico gewann im Einer über 500m die Bronzemedaille.

Benedict Breitenbach und Max Karthaus waren bei den Schülern A (Altersklassen 13 & 14) am Start und fuhren im Zweier achtbar auf Rang 6. Lena Seyb verpasste im Einer zwar das Finale, konnte abermals Regattaerfahrung sammeln. Lasse Otten und Julian Schmiech waren mit ihren Partnern vom KT Baden-Württemberg im Vierer siegreich. Im Finale im Einerkajak wurde Julian zudem sechster.

Der 16-jährige Jonathan Breitenbach konnte seine gute Entwicklung der letzten Wochen fortsetzen und gewann Silber im Einerkajak in einem starken Feld der männlichen Jugend. Unsere Juniorin Katja Marschall zeigte abermals gute Leistungen und war siegreich im Einer, sowohl über 500m als auch über 200m. Gemeinsam im Zweier mit Annika Erbe, die nach einer Verletzungspause wieder ins Renngeschehen eingreifen konnte, holte die TSG-Paddlerin auf der Langstrecke die Silbermedaille.

Im Vierer der LK startete Marian Walter gemeinsam mit den Trainern Thomas Erbe, Daniel Schmiech und Klaus Schneider. Das Quartett kam, dank eifriger Anfeuerungsrufe der Nachwuchssportler für die Coaches, auf den fünften Rang. In der Rennwertung der Altersklasse wurde Marian Walter altersbedingt durch Jannik Grätz ersetzt, hier belegten die TSGler den dritten Platz. Daniel Schmiech sprintete zudem über 200m ebenfalls auf den Bronzeplatz bei den Herren in der Altersklasse. Im abschließenden Generationenvierer, besetzt mit Julian Schmiech (13), Marian Walter (17), Daniel Schmiech (Ü40) und Thomas Erbe (fast Ü50) gab es einen grandiosen Sieg in einem, mit 28 „generationenübergreifenden“ Vierern, großen Starterfeld.

Die Kleinheubacher Mainregatta war ein voller Erfolg für unsere Rennmannschaft. Zwischen der Süddeutschen und Deutschen Meisterschaft konnten sich die Aktiven einerseits nochmals in teils starken Starterfeldern mit der Konkurrenz aus dem Süddeutschen Raum messen und dabei einige Medaillen gewinnen. Andererseits gaben sich unsere Trainer und Altersklassefahrer die Ehre und hatten sichtlich Spaß bei ihren Wettkämpfen, auch wenn die 500m für den ein oder anderen ganz schön lang wurden. Ein rundum gelungenes Wochenende für unsere Rennsportler!

TSG Rennmannschaft in Kleinheubach