Die FunTäStiGs erfreuen sich an Zuwachs und starteten bei virtuellen Monkey Jumble

Die Saison 2021 war von besonderem Erfolg gekrönt. Wir konnten einige neue Mitglieder gewinnen, die den Spaß am Teamsport – dem Drachenboot Sport – für sich entdeckt haben. Da keine Regatten stattfanden, war genug Zeit, unsere neuen Drachenbootreiter gut ein- und anzulernen. Die verjüngte und motivierte Mann-/Frauschaft ist guter Dinge, dass es auch den Winter hinweg möglich sein wird, auf dem Wasser trainieren können.

Zum Abschluss der Saison gab es dann doch noch ein Langstreckenrennen, den „Monkey Jumble,“ der normalerweise in Saarbrücken ausgetragen wird. Hier starteten zur gleichen Zeit über 60 Boote – jedoch nochmals wie in 2020 auf ihren Heimatflüssen- virtuell begleitet. Gewinner war, wer in 45 Minuten die meisten Kilometer sammeln konnte,

Die FunTäStiGs beim virtuellen Monkey Jumble

Wir waren sehr zufrieden mit unserer Leistung. Das Boot lief gut und gleichmäßig. Nun bauen wir darauf, dass im Jahr 2022 wieder auf vielen Regatten gemeinsam mit den anderen Drachenbooten gestartet wird und wir co2 in Flüsse, Seen und evtl. ins Meer peitschen dürfen. Die nächsten Termine wie Halloween paddeln und Nikolausfahrt werden uns die Zeit bis Weihnachten verkürzen.

                                                                                                            Elke Simon

Baden-Würrtembergische Meisterschaften im Rennsport und SUP

Auch bei den Baden-Württembergische Meisterschaften zum Saisonabschluss in Karlsruhe waren unsere beiden Jugend-Kadersportler erwartungsgemäß ganz vorne mit dabei. Julian Schmiech stand im Einer in der AK 15 gleich zweimal ganz oben auf dem Treppchen nämlich über 500 und 1.000m. Auf der 200m Distanz erreichte er die Silbermedaille. Ebenfalls im Einer stand Hektor Thim (Jugend AK 16) zweimal auf dem Treppchen – auf 200m wurde er Zweiter, auf 500m Dritter. Erfreulich auch der 4. Rang von Benedikt Breitenbach im Einer über 200m. Im K2 über 500m gab es für Julian Schmiech mit Partner Emil Flohr aus Mannheim nochmals eine weitere Silbermedaille vor Hektor Thim, der mit dem Karlsruher Lukas Schneider an den Start ging.

Im Karlsruher Rheinhafen waren auch unsere Jüngsten am Start. In der Alterklasse Schüler C erkämpften sich Fabian Schmiech und Luis Scheu im K4 mit ihren Neckarsulmer Partnern ebenfalls Silber. Im Einer auf 300m in der AK 9 wurden Fabian 4. und Luis 5.

Erfolgreich bei den BW-Meisterschaften: Luis Scheu und Fabian Schmiech

Auch unsere weiblichen Schüler B Carlotta Breitenbach und Lilli Scheu waren erfolgreich und konnten ihren Lauf im K2 über 500m gewinnen.

Stand-up-Paddling:

Am 12. September veranstaltete der WSN Calw auf der Nagoldsperre die diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften im Stand-up-Paddling. Von der TSG war Kai Bauer erfolgreich: im Sprint über die 200m erreichte er im Finale Platz 2. Auf der Langstrecke über 4 km ging er bei den Amateuren an den Start und konnte diese überlegen gewinnen. Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel.

Kai Bauer: BW-Meister im SUP 2021

4xGold für Heilbronner Kanuten bei den Deutschen Meisterschaften der Rennkanuten in Hamburg

Unter strengen CORONA-Auflagen fanden letzte Woche auf der Regattabahn in HamburgAllermöhe die 100. Deutschen Meisterschaften der Rennkanuten statt. Die HeilbronnerRennkanuten gewannen erfreulicherweise in verschiedenen Altersklassen vier Deutsche Meistertitel und erreichten zahlreiche Topplatzierungen in den Finalläufen.

In der Leistungsklasse der Herren gelang Yannik Pflugfelder, der am Bundesstützpunkt in Essen trainiert, im K4 der Renngemeinschaft Nordrhein-Westfalen mit dem Olympiasieger Max Rendschmidt, dem Olympiazweiten Max Hoff und Tobias-Pascal Schultz klar der Sieg über die olympische 500m Distanz vor dem Vierer des Kanu Club Potsdams und dem Quartett von der Renngemeinschaft Sachsen mit Olympiasieger Tom Liebscher. Die 2. Goldmedaille erzielte der 24-jährige Heilbronner Kanute auf der 1.000m Strecke ebenfalls im K4 der Renngemeinschaft NRW auf der 1.000m Strecke mit Max Hoff, Tobias Pascal Schultz und Nico Paufler. Mit letzterem gelang ihm im K2 über die 1.000m Strecke mit dem Gewinn der Bronzemedaille nochmals den Sprung aufs Treppchen.

Zwei DM-Titel im Viererkajak für Yannik Pflugfelder (gelb – links)

In der Juniorenklasse war Jonathan Breitenbach (TSG Heilbronn) im Boot der Renngemeinschaft Baden-Württemberg zusammen mit Paul Grosser, Nicola Hönninger und Christoph Kramer (alle aus Karlsruhe) auf der 1.000m Distanz nicht zu schlagen und gewann überlegen Gold. Mit Platz 4 im K2 über 1.000m verpasste er mit seinem Zweierpartner Raphael Richter ebenfalls aus Karlsruhe knapp den Podestplatz. 

Starke Leistungen über 1000m: Jonathan Breitenbach – Deutscher Meister

Der 4. Meistertitel ging in der Schüler-A Klasse (AK13/14) an den TSG-Kanuten Nico Rolof. Im K4 der Renngemeinschaft Baden-Württemberg in Besetzung Rolof, Lemp, Schütz, Schuler holten sich die 4 Kanuten über 500m hauchdünn mit nur einer Hundertstelsekunde vor dem Boot der Brandenburger Adler den Meistertitel. Darüber hinaus erzielte Nico im Zweier über die 500m Distanz im A-Finallauf Rang 8.

Der baden-württembergische K4 der Schüler A gewinnt mit Nico Rolof von der TSG (2. v. links) den DM Titel

Eine Vizemeisterschaft gewann in seinem 2. Jahr in der Jugendklasse Hektor Thim von der Neckarsulmer Sportunion ebenfalls in einem K4 der Renngemeinschaft BW (mit Jaron Schulz, Marvin Werner und Lukas Schneider) über 500m. Über die gleiche Distanz erreichte er mit Tim Schütz (Mannheim) das A-Finale und wurde dort 6.

Julian Schmiech (TSG Heilbronn) fuhr in seinem ersten Jugendjahr über die 1.000m Strecke ins A-Finale und erreichte nach einem starken Rennen einen achtbaren 6. Platz. Auch im K2 über 1.000m erreichte er mit Mannheimer Tim Schütz das A-Finale und belegte abschließend Rang 9.

Um nicht ganz 3/zehntel verpasste Leander Köszeghy (SV Union Böckingen) im Zweier-Canadier über 1.000m mit Vince Varallyai (Karlsruhe) in der Juniorenklasse die Bronzemedaille. Lange auf dem Bronzerang liegend mussten sie sich kurz vor Schluss noch dem C2 von der Renngemeinschaft aus NRW geschlagen geben. Auch im C2 mit Varallyai über die 500m und im C1 über die 1.000m war er im A-Finale vertreten und belegte hier abschließend Platz 5 bzw. Platz 9.

Knapp an Bronze vorbei: Leander Köszeghy

TSG Kanute Jonathan Breitenbach mehrfacher Süddeutscher Meister

Am Wochenende fanden im Rheinhafen in Karlsruhe die diesjährigen Süddeutschen Meisterschaften der Rennkanuten in der Junioren- und Leistungsklasse statt. Corona bedingt war es für das Gros der besten Kanuten Süddeutschlands der erste Leistungsvergleich in den diversen Bootsklassen bzw. auf den verschiedenen Distanzen.  Hervorragende Ausbeute erzielte Jonathan Breitenbach von der TSG Heilbronn. Der von der Unterländer Sporthilfe geförderte 18-jährige Kanute, der gerade sein Abitur erfolgreich absolviert hat, stand 5x mal ganz oben auf dem Treppchen. In seinem 2. Juniorenjahr wurde er souverän süddeutscher Meister im K1 über die 500m Distanz. Ebenso klar gewann er den Meistertitel mit seinem Partner Paul Grosser von den Rheinbrüdern aus Karlsruhe im K2 auf der 500m und der 1.000m Distanz jeweils vor einem Boot des bayrischen Landesverbandes.

Weiterhin gewann Jonathan Breitenbach, der leider im April bei den nationalen Qualifikationsrennen einen Platz für einen internationalen Einsatz in der Juniorennationalmannschaft verpasste, noch 2xGold in den Wettbewerben der Viererkonkurrenz auf der 500 und 1.000m Strecke sowie 1xBronze im Einer auf 1.000m. 

Ebenfalls für die TSG Heilbronn ging Katja Marschall in der Damen-Leistungsklasse an den Start. Die 19-jährige Studentin, die dieses Jahr ihre Priorität auf ihr Physik-Studium legt, war mit 1x Gold im K4 über 500m in einem Boot des Baden-Württembergischen Kanuverbands und 1xBronze im K1 über 1.000m erfolgreich. Hier musste sie sich nur den U-23 Nationalmannschaftsmitgliedern Xenia Jost und Katinka Hofmann beide aus Karlsruhe geschlagen geben.

Jonathan Breitenbach wird Süddeutscher Meister im Einer

Heilbronner Nachwuchskanuten erfolgreich bei den Süddeutschen Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende war der WSV Mannheim-Sandhofen Austragungsort der diesjährigen Süddeutschen Meisterschaft der Schüler-A und Jugend im Kanurennsport. Die besten Nachwuchspaddler*innen der Kanuverbände aus Hessen, Bayern, dem Saarland und Baden-Württemberg ermittelten ihre Meister*innen auf den einzelnen Distanzen.

Coronabedingt fielen die Frühjahrsregatten aus und so waren die Rennen auf dem Altrhein die ersten Leistungsvergleiche für den Nachwuchs und auch gleichzeitig die Qualifikationswettbewerbe für die Deutschen Meisterschaften Mitte August in Hamburg. Die Heilbronner Kanuten kehrten mit 4 Meister-, 6 Vizemeistertiteln und zahlreichen vorderen Platzierungen zurück.

Die erfolgreichsten Titel- und Medaillensammler waren Julian Schmiech (TSG Heilbronn) mit 2x Gold, 2x Silber und 2x Bronze sowie Hektor Thim (Neckarsulmer Sportunion) mit 1xGold, 3xSilber und 2xBronze. Beide Kanuten trainieren am Leistungszentrum in Heilbronn und zeigten auf allen Distanzen, dass sie zu den besten Nachwuchsfahrern in Süddeutschland zählen.  In einem kuriosen Einerrennen auf der 500m Distanz überquerten Julian und Hektor mit einer Topzeit von 1.54.948 gleichzeitig die Ziellinie und gewannen so beide den Einertitel. Einen weiteren Meistertitel erzielte Julian Schmiech in seinem ersten Jugendjahr im K4 über 500m in einem Boot der Renngemeinschaft Baden-Württemberg. Im gleichen Rennen gewann Hektor (2. Jahr Jugend) in einem weiteren Boot des Baden-Württembergischen Kanuverbands die Silbermedaille.

Die Heilbronner Trainingskollegen Julian Schmiech und Hektor Thim fahren zeitgleich zu Gold im K1 über 500m

Nachdem Julian Schmiech sich am Samstag noch im Zweierwettbewerb über die 1.000m mit Platz 2 vor Hektor Thim platzieren konnte, saßen die beiden Unterländer Nachwuchstalente beide einen Tag darauf auf der 500m Strecke gemeinsam im Boot.  In einem starken Rennen führten sie bis kurz vor dem Ziel und mussten sich leider erst im Endspurt dem Duo Marvin Werner (Schierstein) und Tim Schütz (Mannheim) geschlagen geben und holten sich den Vizemeistertitel. 

Den 3. Vizemeistertitel erkämpfte sich der Neckarsulmer Hektor Thim noch im Einer auf der 200m Sprint-Distanz hinter den Schiersteiner Marvin Werner. Julian Schmiech ging noch im Einer über die 1.000m Strecke an den Start und erkämpfte sich mit der Bronzemedaille nochmals einen Platz auf dem Treppchen. 

Bei der weiblichen Jugend war Saskia Forbrigger (Union Böckingen) mit dem Vizemeistertitel im K4 auf der 500m Distanz erfolgreich, im K2 mit Partnerin Anna Altneder aus Karlsruhe verpasste sie mit Rang 4 knapp die Medaillenränge.

Mit Nico Rolof holte sich in der Schüler-A Klasse ein weiterer Paddler der TSG Heilbronn 2 weitere Medaillen, im K4 auf der 500m Distanz wurde er in einem Boot des Kanuteams Baden-Württemberg Süddeutscher Meister und im K2 über 500m mit Jan Schütz aus Mannheim landete er auf dem Bronzerang.

Aus dem Perspektivkader Baden-Württemberg waren noch Max Karthaus und Benedikt Breitenbach beide von der TSG Heilbronn am Start. Bedingt durch den CORONA Lockdown Anfang des Jahres fehlten ihnen einige Trainingseinheiten. Dennoch erreichten sie über die 5.000m Langstrecke einen beachtenswerten 8. bzw. 9. Platz.

Erfolgreich bei den Süddeutschen Meisterschaften der Schüler- und Jugendklasse: hinten: Trainer Jürgen Pflugfelder, Benedict Breitenbach, Max Karthaus, Hektor Thim, Julian Schmiech; sitzend: Nico Rolof, Saskia Forbrigger

Schmiech-Brüder 80 Jahre alt

Am 28.04. feiern mit Horst und Peter Schmiech zwei Urgesteine des Unterländer Kanusport ihren 80. Geburtstag. Die beiden Zwillinge waren in von den fünfziger bis in die siebziger Jahre gemeinsam für die damalige Turngemeinde Heilbronn aktiv. Bekannt wurden sie vor allem durch ihre Rennen im Zweierkajak, aber auch im Vierer und in der Staffel stehen zahlreiche Erfolge zu Buche. In der Paradedisziplin über 500 Meter konnten die Gebrüder Schmiech im Laufe der Jahre über 50 Siege einfahren und mehrfach die Titel bei Süddeutschen, Baden-Württembergischen und Württembergischen Meisterschaften erringen. Bei den Deutschen Meisterschaften in Hannover 1961 wurden es gleich zwei Bronzemedaillen. Bei der Unterländer Sportlerwahl im Jahr 1965 kam das Duo auf den 8. Platz.

Aufsehen erregte das Duo auch 1967 als die Heilbronner Stimme am 3. Juli von der Doppelhochzeit in Großgartach berichtete. Am Samstagmorgen noch in den Vorläufen bei den Landesmeisterschaften in Heilbronn im Einsatz heiratete am Nachmittag Horst seine Hilde und Peter seine Christiana in der Lorenzkirche im damaligen Großgartach. Nach überstandenen Feierlichkeiten nahmen die Gebrüder Schmiech am Sonntag dann den Endlauf auf und kamen nach einem knappen Rennen auf den Silberrang.

Nach der Ehrung für die sportlichen Leistungen durch Oberbürgermeister Dr. Hofmann im großen Ratssaal im Januar 1970 wurde es dann berufsbedingt langsam ruhiger. Rennen der Leistungsklasse 2 und der Altersklasse wurden jedoch noch bis 1988 bestritten. Im letzten Rennen übrigens gemeinsam mit ihren Söhnen Alexander und Oliver, die selbst mehrfach Deutscher Meister waren, im Viererkajak der TG Heilbronn.

Mit ihnen und mit dem sechsfachen Unterländer Sportler des Jahres Daniel Schmiech haben sich alle Kinder der Beiden dem Kanusport verschrieben. In dritter Generation kommt mit Julian Schmiech, dem Enkel von Horst, ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent dazu. Die beiden Jubilare nehmen nach wie vor regen Anteil am sportlichen Geschehen in der Kanuszene, wenn auch die eigenen wassersportlichen Ambitionen altersbedingt nicht mehr im Mittelpunkt stehen.

                                                                                                                                                                     O.S.

Horst und Peter Schmiech wurden 80 Jahre alt. Die Kanuabteilung gratuliert herzlich!

Endlich wieder Paddeln: Drachenboot-, Altpaddler- und Wildwassergruppe wieder auf dem Wasser unterwegs

… der Neckar hat uns wieder … die FunTäStiGs 

Wir wurden vermisst.  Nicht nur die Drachenbootpaddler die Hufe scharrend darauf warteten, dass die Inzidenz in Heilbronn sinkt um endlich wieder im Team Sport zu treiben, auch die Spaziergänger und Neckaruferverweiler warteten auf die Freigabe des Drachenbootsports seitens der Stadt Heilbronn.

Endlich kann unser Neccarus wieder über das Wasser gleiten und seine Paddler mit diesem fantastisch Teamsport beglücken. Drachen sind in der chinesischen Mythologie Booten des Glücks. Die Gischt des Drachenbootes schüttet über seinen Reitern und seinen bewundernden Zuschauern  Endorphine aus. Mit einer neuen Fahne starten wir in eine neue Zeit. Das Team muss sich nach so langer Pause erst wieder finden und die beste Gelegenheit diesen Sport auszuprobieren ist jetzt. Nach so langer Abstinenz fangen wir alle wieder von vorne an.

Regatten wird es bis auf weiteres wohl keine geben, was uns die Zeit verschafft in Ruhe aber mit Beharrlichkeit den Gleichklang der Schläge und die Kraft wieder zu finden. So wird Neccarus unser Drache zügig und kraftvoll wieder über seinen schönen Neckar gleiten.  Unser Weg ist das Ziel.

                                                                                                                                                            Elke Simon

Altpaddler mit dem Bike ins Fünfmühlental

Gute Körperkoordination ist beim Paddeln Voraussetzung. Wer nicht gleich beim Einsteigen ins Kanu „baden“ gehen will, sollte sich diese Fähigkeit erhalten, was üblicherweise, durch das mehrmalige Wassertraining in der Woche gewährleistet ist. Da unsere Sportstätte geschlossen bleibt, haben wir die Wasserarbeit auf die Straße verlegt.

Das Wetter ist schön, wir radeln in drei 2er-Gruppen und freuen uns auf Bewegung, Natur, grüne Wiesen und schattigen Wald. Vom Wertwiesenparkplatz am Neckar entlang über Neckargartach nach Biberach und von dort Richtung Bad Wimpfen. Vor dem Neubaugebiet fahren wir über Feldwege an der neuen Lidl Zentrale vorbei nach Hohenstadt in Richtung Zimmerhof.

Hier beginnt der Weg durch das Fünfmühlental mit seinen bekannten Sehenswürdigkeiten und öffnet uns in Neckarmühlbach einen großartigen Blick auf die umliegenden Burgen.

An der Gundelsheimer Schleuse sehen wir wieder den Neckar, radeln aufwärts vorbei an Heinsheim, Wimpfen im Tal, Obereisesheim (Trinkpause im Happy Match), Neckargartach, nehmen den Weg durch das ehemalige BUGA – Gelände und erreichen über die Badstraße am Bootshaus vorbei, nach 51 km und 4:25 h, wieder den Ausgangspunkt.

                                                                                                                                 Uwe Busch/Volker Eichbauer

Radtour unserer Ü65-Paddler

Die Wildwassergruppe im Altmühltal

Wie so vieles, hat auch dieses Jahr Corona, die Wildwasser Truppe der Abteilung ausgebremst. Anstatt Paddeln in den französischen Alpen haben wir uns das Altmühltal ausgesucht. Dort gibt es wunderschöne Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und natürlich zum Paddeln.

Der Zeltplatz in Dollnstein-Breitenfurt war das Ziel. Getestet oder geimpft, mit Abstand, haben wir uns bei Familie Hell pudelwohl gefühlt. Direkt an der Altmühl konnten wir die Seele baumeln zu lassen. Eine Wandertour bei den 12 Aposteln war zwar feucht, aber wir wurden durch großartige Ausblicke belohnt. Selbst eine unterspülte Bahnunterführung hat uns nicht davon abgehalten, durch knietiefes Wasser zu waten, um an unser Ziel zu kommen. Wir hatten allerdings auch keine Alternative und Wasser schreckt ja keinen Kanuten ab, auch nicht beim Wandern.

Die Altmühl hatte durch den Gewitterregen eine gute Strömung und es machte unheimlich viel Spaß endlich mal wieder im Boot zu sitzen. Eine einzigartige Flusslandschaft mit vielen Wasservögeln und den wunderschönen Blumenwiesen. Bei den befahrbaren Wehren kam dann sogar „Wildwasserfeeling“ auf. Die Nichtpaddler genossen die Zeit beim Bummel durch Eichstätt und beim Genuss von Birnenkuchen.

Die milden Abende am Lagerfeuer haben wir alle genossen und somit wurde unsere verspätete „Pfingstausfahrt“ wieder ein voller Erfolg.

                                                                                                                                                  R. und U. Espert    

Spaß bei der Ausfahrt ins Altmühltal hatte unsere Wildwassergruppe

Erste Wettkämpfe in 2021 für unsere Jugend- und Schülerfahrer

Corona bedingt sind zwar die meisten Frühjahrsregatten leider ausgefallen, doch haben die Verantwortlichen im Baden-Württembergischen Kanuverband versucht, wenigstens den Landeskader bzw. Perspektivkadermitgliedern einen Wettkampf anzubieten.

Die Jugendlichen trafen sich zu einem Leistungsvergleich in Karlsruhe. Im Rheinhafenbecken verpasste Julian Schmiech als erstjähriger Jugendfahrer um 2 Zehntelsekunden den Sieg im stark besetzten A-Finale über 1000m und belegte mit 5 Sek. Abstand vor dem Dritten einen ausgezeichneten zweiten Platz. Das neue TSG-Mitglied Hektor Thim belegte im gleichen Rennen einen guten sechsten Platz. Max Karthaus und Benedikt Breitenbach konnten über die 1000m das B- bzw C-Finale erreichen.

Auch im A-Finale über 500m zeigte Julian Schmiech, dass er in Süddeutschland ganz vorne mit dabei ist, er belegte nach einem starken Endspurt mit einer hervorragenden Zeit von 1:51 Min. den dritten Platz. Der sechste Platz im selben Rennen ging wiederum an Hektor Thim. Max Karthaus belegte im B-Finale den vierten Platz und Benedikt Breitenbach konnte das C-Finale sogar gewinnen.  

Die Kadermitglieder im Schüler-Bereich trafen sich ebenfalls eine Woche später in Karlsruhe, um ihre Einzelkonkurrenz auf der 500m Distanz und im Kanumehrkampf auszutragen. Eine tolle Entwicklung sowohl paddeltechnisch als auch im Athletikbereich nahm Nico Rolof im Jahr 2021.  Er unterstrich seine gute Form und belegte auf der Paddeldistanz von 500m sowie im Kanumehrkampf – bestehend aus 100m und 2.000m paddeln sowie 1.500m Lauf – jeweils einen hervorragenden 2. Platz. 

Welche Regatten in dieser Saison noch stattfinden, steht noch nicht fest. Die Verantwortlich sind aber guter Hoffnung, dass wenigsten Süddeutsche Meisterschaften für die einzelnen Altersklassen unter bestimmten Auflagen durchgeführt werden können.

Julian Schmiech bei der BW-Regatta in Karlsruhe

Solide Ergebnisse bei der Nationalmannschaftsqualifikation der Junioren und LK

Sprung in die A-Nationalmannschaft knapp verpasst

Nachdem die letzte U-23 Saison in 2020 für Yannik Pflugfelder Corona bedingt buchstäblich ins Wasser fiel, musste der inzwischen 24-jährige Heilbronner Kanute, der zwischenzeitlich seinen Lebensmittelpunkt in Essen hat, im April bei den nationalen Qualifikationsrennen erstmals bei den ‚Großen‘ ran. Er schaffte auf allen Strecke/n – 250, 500 und 1.000m- den Sprung ins B-Finale, der ganz große Coup unter den arrivierten Kanuten – sprich Olympiasiegern und Weltmeistern –  blieb ihm aber verwehrt.  Alles in allem war er am Ende auf Ranglistenplatz 11 gelistet, womit er einerseits sehr zufrieden sein konnte, andererseits aber knapp den Sprung in die A-Nationalmannschaft und somit Teilnahme am Weltcup und EM/WM um einen Platz verpasst hat.

Saisonhöhepunkt für ihn, sind neben einer großen internationalen Regatta in Auronzo/Italien, die Deutsche Meisterschaft Mitte August in Hamburg sowie der Start bei der Marathon-WM Ende September, wobei hier Entscheidung bzw. Qualifikation noch aussteht. Wie überall hängt die Austragung dieser Veranstaltungen auch von der CORONA-Lage ab.

Yannik Pflugfelder verpasst die Quali um einen Ranglistenplatz

Erst Abi dann Quali – Doppelbelastung für Jonathan Breitenbach

Genau in dieser Reihenfolge hatte sich Jonathan Breitenbach seine Prioritäten gesetzt – für die Abi Vorbereitungen musste der 18-Jährige auf die eine oder andere Trainingseinheit verzichten, wodurch ihm letztendlich vielleicht ein paar wichtige Paddelkilometer fehlten, um bei den beiden Qualifikationsregatten der Junioren ganz vorne mit dabei zu sein. 

Nachdem er bei der ersten Qualifikation bei den Distanzen 250m und 2000m unter seinen Erwartungen blieb, konnte er bei der zweiten Ausscheidung seine Leistung abrufen. Bei der 500m Strecke erreichte er im B-Finale Platz 6. Nicht so zufrieden war er auf seiner Paradestrecke über 1.000m. Hier verpasste er den erhofften Einzug ins B-Finale und erreichte abschließend im C-Finale Platz 4.

Jonathan Breitanbach bei der nationalen Qualifikation in Duisburg

Etwas besser lief es bei Leander Köszeghy, dem zweiten Junior der TSG.  Der 17-jährige Schüler des ASG in Neckarsulm steht ein Jahr vor dem ABI und konnte sich optimal auf die beiden Qualifikationsrennen vorbereiten. Nachdem die erste Ausscheidung der besten nationalen Junior-Canadierfahrern noch nicht so optimal für Leander lief, zeigt er im 2. Rennen auf der Regattabahn in Duisburg ganz starke Rennen.

Leander Köszeghy zeigt gute Leistungen im C1 der Junioren

Auf der 500m Distanz verpasste er mit Platz 4 im Zwischenlauf knapp das A-Finale. Im abschließenden B-Finale sicherte er sich Platz 3. Noch besser funktionierte es bei den 1.000m. Hier fuhr er als 3. im Zwischenlauf sensationell in das A-Finale und erreichte unter den ostdeutschen Finallisten als einziger aus Westdeutschland den 7. Platz.

Wieder eine Saison mit vielen Fragezeichen

Leider beginnen die Vorbereitungen für die Rennkanuten/innen in diesem Jahr genauso wie die letzte Saison beendet wurde – mit sehr vielen Fragezeichen. CORONA wird auch dieses Sportjahr bestimmen. Die Termine für die Regatten sind mehr oder weniger in den Schubladen –werden aber aus aktuellem Anlass noch zurückgehalten.

Die Kaderathleten/innen stehen zwar im Training und dürfen die Trainingsstätten uneingeschränkt benutzen, jedoch haben unsere Nachwuchsspaddler/innen und die, die kurz vor dem Sprung in einen Kader stehen, seit Herbst keine Möglichkeit, in ihrem Sport weiterzukommen. Manch einer hat sich zu Hause eine Trainingsstätte eingerichtet, um fit zu bleiben.

Yannik Pflugfelder, der in Essen sein Masterstudium absolviert und am Bundesstützpunkt in Essen trainiert, wäre normalerweise zum jetzigen Zeitpunkt in Florida unterwegs, um sich intensiv bei sommerlichen Temperaturen für die nationale Qualifikation im April vorzubereiten. Die Qualifikation wird aus heutiger Sicht unter bestimmten Auflagen stattfinden, doch die Vorbereitung im amerikanischen Bundesstaat ist natürlich ausgefallen, ebenso die als Ersatz angedachte Alternative in Portugal.  Aktuell wird nun auf dem Baldeneysee trainiert – solange der See nicht zufriert wird gepaddelt, auch wenn die Umfänge sich bei 20° C deutlich besser realisieren ließen. Yannik sieht dennoch einen kleinen Vorteil für das weniger Reisen, so kommt er mit dem Studium deutlich schneller voran.

Yannik beim Wintertraining – kalte Temperaturen in der Heimat statt Sonne in Florida

Große Hoffnung bei den Junioren dieses Jahr den Sprung in die Juniorennationalmannschaft zu schaffen hat Jonathan Breitenbach, der sich nachstehend selbst vorstellt:

Ich bin Jonathan Breitenbach, gehe in die 12. Klasse des Justinus-Kerner-Gymnasiums in Heilbronn und mache dieses Jahr Abitur. Gleichzeitig versuche ich erfolgreich an der Qualifikation für die Juniorennationalmannschaft teilzunehmen. Der Spagat zwischen dem letzten Schuljahr und dem Leistungssport fällt mir nicht leicht, aber ist durch den flexiblen Onlineunterricht dieses Jahr ganz gut möglich. Die Vorbereitung für die Qualifikation ist dieses Jahr wegen Corona trotzdem nicht einfach. Aufgrund meines Kaderstatus darf ich fast wie normal im Bootshaus trainieren und kann mich gut vorbereiten, aber die Trainingslager finden dieses Jahr ganz anders statt als gewohnt. Normalerweise würde ich mich jetzt auf einem Trainingslager in Spanien oder Portugal befinden. Natürlich ist das dieses Jahr nicht möglich, deshalb absolviere ich diese wichtigen Trainingseinheiten in Mannheim. Trotzdem denke ich die Vorbereitung läuft gut und ich blicke der Qualifikation zuversichtlich entgegen.

Viel Arbeit im Kraftraum steckt hinter den vergangenen Erfolgen von Jonathan Breitenbach

Für unsere jüngsten Kaderathleten Julian Schmiech (Jugend) und Nico Rolof (A-Schüler) finden in den Faschingsferien unter strikten CORONA Auflagen in den Trainingsstützpunkten Karlsruhe und Mannheim die Vorbereitungslehrgänge für die Saison (wie auch immer sie aussehen mag) statt.

Hier ein paar Eindrücke von unseren ‚Heimsportlern‘ Benjamin Breitenbach und Max Karthaus, die sich zu Hause selbst organisieren und so gut wie möglich versuchen, ihre Einheiten im ‚Home-Training‘ zu absolvieren.

Unser Nachwuchs heim Heimtraining – im heimischen Flur